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Hohe Kraftstoffpreise: E-Mobilität reduziert Abhängigkeit und steigert Planbarkeit

Die Kosten für Benzin und Diesel sind derzeit in aller Munde. Wie der ADAC berichtet, betrug der bundesweite Tagesdurchschnitt am 11. März 2026 satte 2,045 Euro je Liter Super E10 und 2,188 Euro je Liter Diesel.
E-Mobilität
17.03.2026
E-Auto im Ladevorgang

Hohe Kraftstoffpreise: E-Mobilität reduziert Abhängigkeit und steigert Planbarkeit

 

Die Kosten für Benzin und Diesel sind derzeit in aller Munde. Wie der ADAC berichtet, betrug der bundesweite Tagesdurchschnitt am 11. März 2026 satte 2,045 Euro je Liter Super E10 und 2,188 Euro je Liter Diesel. Der jüngste Preissprung zeigt erneut, wie schnell sich äußere Einflüsse auf die Kosten klassischer Mobilität auswirken - diesmal ist es die aktuelle geopolitische Lage in Nahost, die für den Kostenanstieg sorgt. Doch auch andere Faktoren lassen die Kraftstoffpreise immer wieder schwanken - der Ölpreis, der Dollar-Kurs, politische Krisen sowie Steuern und Abgaben. 

Aus diesem Grund gewinnt der Umstieg auf E-Mobilität für viele Menschen immer mehr an Bedeutung. Denn wer elektrisch fährt, reduziert die direkte Abhängigkeit vom internationalen Kraftstoffmarkt. Das bedeutet nicht, dass Strompreise keine Rolle spielen. Sie lassen sich jedoch deutlich stärker beeinflussen als der Preis an der Zapfsäule, vor allem dann, wenn zu Hause oder am Unternehmensstandort mit eigenem Strom geladen werden kann. Für das Laden über eine eigene PV-Anlage rechnete der ADAC zum Ende des letzten Jahres mit 18 Cent pro Kilowattstunde, für das Laden mit normalem Haushaltsstrom mit 35 Cent und für ausschließlich öffentliches Laden mit 60 Cent pro Kilowattstunde. 

Verbrenner- vs. Elektroantrieb: Ein Rechenbeispiel 

Ein Benziner mit einem Verbrauch von 6,5 Litern auf 100 Kilometer verursacht bei einem Kraftstoffpreis von 2,045 Euro je Liter derzeit rund 13,29 Euro Energiekosten pro 100 Kilometer. Ein Elektroauto mit 18 Kilowattstunden Verbrauch pro 100 Kilometer kommt beim aktuellen durchschnittlichen Haushaltsstrompreis von 37,2 Cent pro Kilowattstunde auf rund 6,70 Euro. Wird überwiegend mit selbst erzeugtem Solarstrom geladen und der vom ADAC angesetzte Wert von 18 Cent pro Kilowattstunde zugrunde gelegt, liegen die Energiekosten bei rund 3,24 Euro pro 100 Kilometer. Schon dieser Vergleich macht deutlich, dass nicht allein der Antrieb entscheidend ist, sondern vor allem die Frage, aus welcher Quelle die Energie stammt. 

E-Mobilität ganzheitlich denken

Deshalb sollte E-Mobilität im besten Fall ein Teil eines übergeordneten Energiekonzepts sein. Wer möglichst autark sein möchte, kombiniert die Wallbox mit einer Photovoltaikanlage, einem Batteriespeicher und einem Energiemanagementsystem. Besonders effektiv ist das Laden dann, wenn das Fahrzeug tagsüber während der Solarstromproduktion geladen wird. Zusätzlich kann eine steuerbare Wallbox gezielt Überschussstrom aus der PV-Anlage nutzen. Der Batteriespeicher wiederum hilft, den Eigenverbrauch aus der Solaranlage deutlich zu erhöhen. 

Fazit: Jetzt ist ein sinnvoller Zeitpunkt, Mobilität neu zu denken

Der eigentliche Vorteil liegt damit derzeit also nicht einfach in der Tatsache, an den Preistafeln der Tankstellen vorbei fahren zu können - sondern in einem höheren Maß an Planbarkeit und Unabhängigkeit. Wer Strom für den eigenen Haushalt, den Betrieb und das Fahrzeug teilweise selbst erzeugt, entzieht einen relevanten Teil der eigenen Mobilität den Schwankungen des Rohöl-Marktes. Das gilt für private Haushalte ebenso wie für Unternehmen. Natürlich ist gerade für gewerbliche Nutzer ein Punkt besonders wichtig: Die Energiekosten werden besser kalkulierbar, weil ein großer Anteil der Mobilität auf der eigenen Stromproduktion basiert und nicht von globalen Krisen, Währungen und Rohstoffmärkten abhängt. 

Vor diesem Hintergrund lohnt sich der Umstieg auf E-Mobilität derzeit mehr denn je. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie individuell zu Ihrem Betrieb oder Privathaushalt, welches Energiekonzept sich am schnellsten amortisiert und wie sich dauerhaft unabhängiger werden können.

 

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